Erdwärmekollektor

Nachdem der Grundwasserspiegel endlich weit genug gefallen war, ging es am Montag (30.04.) mit den „Buddelarbeiten“ los. Mit einem Bagger und Radlader wurden die Gräben mit einer Tiefe von mindestens 1,5m vorbereitet um dann die PE-Rohre für den Erdwärmekollektor (5 Stück à 100m) mit einem Abstand von ca. 60cm „einzubuddeln“.

Nach dem ersten Tag waren bereits knapp die Hälfte geschafft.Erdwärmekollektor

Es wurde eine Menge Sand und Erde bewegt.

Die Rohre sind im einem großem Ring verlegt.Erdwärmekollektor

Der erste Betonring ist die Vorbereitung für den Verteiler.Erdwärmekollektor

Die Betonringe für den Verteiler und dem Schacht für das Regenwasser sind schon da und der Vorgarten sieht auch wieder besser aus.

Die Photovoltaikanlage ist „Online“!

Endlich! Die Photovoltaikanlage ist seit dem 26.04. am Netz und produziert Strom.

Überwacht und ausgewertet wird das ganze mit dem Solar-Log 200. Die Anbindung an den Wechselrichter erfolgt mittels RS485-Schnittstelle. Die gesammelten Daten können dann über einen Internet Browser, einer App und auch über die Loxone ausgelesen bzw. abgelesen werden. Bei der Loxone bin ich mir ziemlich sicher, dass es eine Möglichkeit gibt, habe es aber noch nicht ausprobiert.

Elektro – Phase 2 – Step 2 – Kabel sortieren

Fast alle Kabel sind nach Funktion (Licht, Rollladen, Steckdosen, USV, Taster, Tür- und Fensterkontakte, Präsenzmelder, …) in die jeweiligen Felder einsortiert.Kabel

Es fehlen nicht ganz 1/4 der Kabel. Die schweren und störischen Kabel sind jedoch fertig. Also noch einmal Schweiß vergießen und dann geht es ans Kabel auflegen. Das ist nicht so anstrengend … glaube ich jedenfalls. 🙂

Elektro – Phase 2 – Step 1 – Verteilerschränke

Es ist geschafft … der Zählerschrank (Striebel und John 2/4A) und die beiden Verteilerschränke (Striebel und John 4/5C) hängen an der Wand. Der Zählerschrank mit seinen 55 x 125 x 21,5 cm (BxHxT) und die beiden Verteilerschränke mit je 105 x 140 x 26 cm (BxHxT) kommen zusammen auf eine Breite von 265 cm. Seht es euch an …Verteilerschränke

Die Striebel und John 4/5C Schränke bieten durch ihre Tiefe von 26 cm genügend Platz für die Verkabelung und Reihenklemmen können ohne Probleme untereinander auf zwei Ebenen verbaut werden. Anders als bei normalen Schränken ist der Abstand zwischen den Hutschienen 150 mm anstatt 125 mm. Dies macht die Verkabelung der Komponenten komfortabler.Verteilerschränke

In den Verteilerschränken soll nicht nur nach Niederspannung (links) und Kleinspannung (rechts) getrennt werden, sondern es sollen auch Reihenklemmen (oben), aktive Komponenten (mitte) sowie Sicherungen, Netzteile und Zähler (unten) aufgeteilt werden. Ziel ist eine hohe Übersichtlichkeit sowie eine eventuelle Fehlersuche zu erleichtern. Mal schauen ob mein Plan aufgeht 😉 Verteilerschränke Aufteilung

Elektro – Vorbereitungen für Phase 2

Die Kabel sind jetzt (hoffentlich) alle drin. Die Kabel werden mit C-Profilen und entsprechenden Haltern (kennt der ein oder andere aus der Industrie ;-)) zu den einzelnen Feldern der (noch nicht vorhandenen) Verteilerschränke geführt. Sieht noch etwas chaotisch aus aber das wird noch …

Die Netzwerkkabel und der Telefonanschluss (TAE-Dose) werden später seperat auf der anderen Seite im halbhohen Serverschrank verschwinden. Auch die USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) wird hier ihren Platz bekommen.

Elektro – Phase 1

Heute haben wir die Phase 1 der Elektroinstallation abgeschlossen. Es sind alle Löcher gesenkt, entsprechend die Wege für die Kabel geschlitzt, die Dosen eingegipst und alles verkabelt.

Anders als bei einer traditionellen Verkabelung haben wir alles in Form einer Sternverkbabelung (alle Leitungen enden beim „Sicherungskasten“) und Busverkabelung (läuft durch alle Räume) verlegt. Dabei sind bereits jetzt über 3 km Kabel verarbeitet worden. Das Dachgeschoss fehlt noch, viel mehr wird es dadurch jedoch nicht.

Das sind die Kabel aus dem Erdgeschoss (ohne Verkabelung in der Decke).

Hier seht ihr die Kabel die aus dem Obergeschoss ins Erdgeschoss bzw. in den Hauswirtschaftsraum (bei uns heißt er nur noch Technikraum) laufen.

Hier kann man sehen wie sparsam wir mit Netzwerkkabeln waren. 😉

Netzwerkkabel

So sieht der Technikraum aktuell aus. Sieht für euch sicherlich aus wie Spaghetti oder Kabelsalat … für mich nach richtig viel Arbeit … Für viele wäre es bestimmt die Kammer des Schreckens, für mich ist es die Erfüllung eines Traumes!

Achtung! Ab jetzt schweifen wir wieder in die technischen Details ab … 😉

Wieso sind das soviel Kabel? Wenn man als Beispiel ein Kinderzimmer betrachtet, haben wir dort neben Steckdosen (zwei davon können über die Hausautomatisierung gesteuert werden) und einem Deckenlicht, noch folgendes: Verschluss- und Öffnungsüberwachung am Fenster, Rollladensteuerung, Bewegungsmelder, Brandmelder, Netzwerkdosen, SAT-Dosen, Sensor für Lufttemperatur, -feuchte und -güte und Funktionstaster (Wahlweise über Digitale Eingänge der Loxone oder EIB/KNX) für Licht(-szenen), Rollladensteuerung und alle anderen denkbaren Aktionen.

Hier ein Ausschnitt aus dem Kinderzimmer auf dem ein kleiner Teil der Installation sichtbar ist.